5. NanoTrust-Konferenz:
Nanotechnologie und ArbeitnehmerInnen-Schutz
 


Datum: Mittwoch, 7. Dezember 2011, 09:00 bis 16:45 Uhr
Ort: ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Sitzungssaal (1. Stock)
Umgebungsplan

 

Nanomaterialien und Produkte, die solche Materialien enthalten, werden bereits vielfach eingesetzt. Grund dafür sind die technologisch interessanten nano-spezifischen Eigenschaften wie etwa eine erhöhte Zugfestigkeit, verbesserte elektrische Leitfähigkeit, besondere optische Eigenschaften oder spezielle medizinisch-chemische Wirkungen. Doch dieselben Eigenschaften, die diese Substanzen technologisch interessant machen, geben auch Anlass zu Bedenken angesichts der möglichen gesundheitlichen Risiken für die Personen, die mit diesen Substanzen umgehen. Als Folge der wachsenden Verbreitung kommen zunächst vor allem in Forschungslabors, aber auch bei industriellen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen Arbeiterinnen und Arbeiter häufiger in Kontakt mit Nanosubstanzen. Daher ist der Bereich ArbeitnehmerInnenschutz aus Sicht der Regulierung von besonderer Wichtigkeit.

Für die Einrichtungen, die für den Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten Sorge tragen, stellt die Bewertung von möglichen Risiken solcher Nanopartikeln eine besondere Herausforderung dar. Es fehlen nicht nur geeignete Verfahren für die Risikobewertung, sondern auch Kenntnisse über viele für Nano-Partikel wichtige Eigenschaften. Wenngleich derzeit noch viele Details hinsichtlich der Wirkmechanismen und der dadurch verursachten Risiken erst geklärt werden müssen, so lässt sich doch erkennen, welche Schritte im Bereich der Arbeitssicherheit gesetzt werden müssen, um der Forderung der Europäischen Kommission nach einem verantwortungsbewussten Umgang mit Nanomaterialien an nachzukommen.

Diese Veranstaltung stellt im ersten Teil wichtige Grundlagen der Gefahrenanalyse dar, während im zweiten Teil eine Übersicht über aktuelle und zu erwartende Maßnahmen im Bereich Arbeitssicherheit und Nanomaterialien geboten wird.

 

Programm:

PDF Programmfolder

 
09:00 - 09:30 Registrierung
 
 
09:30 - 09:45 Begrüßung
Michael NENTWICH, Direktor ITA (A)

Programmübersicht
André GAZSÓ, ITA (A)

 
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09:45 - 11:15 EINFÜHRUNG

Internationale Forschung zum Thema Arbeitssicherheit
Michael RIEDIKER

IST – Institut universitaire romand de Santé aus Travail (CH)

Nanomaterialien – Eine Herausforderung für Arbeitsschutz
Markus BERGES

IFA – Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (D)

 
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Abstract
11:15 - 11:30 Kaffeepause
 
 
11:30 - 13:00 GRUNDLAGEN

Toxikologische Aspekte
Myrtill SIMKÓ

ITA – Institut für Technikfolgen-Abschätzung (A)

Arbeitsmedizinische Aspekte
Eva VALIC

AUVA – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (A)

Messtechnische Aspekte
Alexander GRAFF

ÖSBS – Österreichische Staubbekämpfungsstelle (A)

 
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Abstract
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Abstract
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Abstract
13:00 - 14:00 Mittagessen
 
 
14:00 - 15:30 MASSNAHMEN

Nanotechnologien und Arbeitssicherheit – Maßnahmen und Aktivitäten in der Schweiz (Abstract)
Christoph BOSSHARD

SUVA – Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (CH)

Nanotechnologien und Arbeitsschutz – Maßnahmen und Aktivitäten in Deutschland
Thomas BROCK

BG RCI – Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (D)

 
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Abstract
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Abstract
15:30 - 15:45 Kaffeepause
 
 
15:45 - 16:45 Nanotechnologien und ArbeitnehmerInnenschutz – Maßnahmen und Aktivitäten in Österreich
Robert PIRINGER

AUVA – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (A)


Zusammenfassung des Tages, Ausblick
André GAZSÓ

ITA – Institut für Technikfolgen-Abschätzung (A)

 
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Abstract
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16:45 Ende des Workshops