Ziele

Kernstück des Forschungsprojekts ist es, den Wissensstand über mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken der Nanotechnologie kontinuierlich zu erheben, zu analysieren und zusammenzufassen. Damit sollen erstmals in Österreich diese wichtigen Aspekte der Technologieentwicklung in systematischer Weise und über einzelne F&E-Projekte hinausgehend, also auf übergeordneter Ebene untersucht werden. Damit einhergehend werden Forschungslücken ausgewiesen und unterschiedliche Bewertungen erhoben. Dieser so genannte "Risiko-Radar" ist die Basis für ein Clearing House für Fragen über mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken. NanoTrust wird als Informations-Drehscheibe und Diskussionskatalysator dienen: Sowohl für die allgemeine Öffentlichkeit und die Verwaltung als auch für die Nano-Forschungscommunity wird so eine Art Servicestelle in Fragen der Zusammenfassung und Beurteilung von Sicherheitsaspekten eingerichtet.

NanoTrust wird …

… als österreichweite Ansprechstelle zu Fragen des Umgangs mit möglichen Gesundheits- und Umweltrisiken der Nanotechnologien fungieren, sowohl für BürgerInnen als auch für Verwaltung und Politik sowie für die Forschungscommunity;

… sich mit den maßgeblichen Akteuren in Österreich und international vernetzen und damit auch als Informationsplattform fungieren;

… eine umfassende, kommentierte Literaturdatenbank zu möglichen Umwelt- und Gesundheitsrisiken und zum Umgang mit Nanotechnologien aufbauen und über das Internet öffentlich zugänglich machen (mehr);

… zu aktuellen Themen in der nationalen und internationalen Diskussion Dossiers verfassen und diese über das Internet veröffentlichen (mehr);

… eine Linkliste im Internet aufbauen, die raschen und strukturierten Zugriff auf wesentliche Akteure und Aktivitäten rund um das Thema Nanotechnologien bietet (mehr);

… einen deutschsprachigen Glossar (mehr) und eine insbesondere auf Österreich bezogene FAQ-Datenbank zum Thema betreuen, d h. Antworten auf häufig gestellte Fragen geben (mehr);

… regelmäßig Workshops und Tagungen zu Spezialthemen wie z. B. zum Umgang mit und zur Kommunikation über Nanotechnologie oder zu offenen Fragen der Risikoabschätzung veranstalten;

… wichtige offene Fragen der Risikoabschätzung identifizieren und

… mittelfristig eigene Beiträge zur Nanotechnologie-Begleitforschung leisten.